So nutzt du PilzRadar
PilzRadar ist eine lernende Suchhilfe für die Pilzsuche. Die App verbindet Wetter, Standort, sichtbare Waldmerkmale, KI und deine eigenen Funderfahrungen. Das Ziel ist, weniger planlos zu suchen, Erfahrungen zu bewahren und mit jeder dokumentierten Tour besser zu verstehen, welche Bedingungen für deine Fundgebiete vielversprechend sind. Sie ersetzt weder eine sichere Pilzbestimmung noch eine Pilzkontrolle.
Die kostenlose Public Beta ist ohne Anmeldung über „App öffnen“ verfügbar.
KI-Kamera und KI-Waldscan sind für öffentliche Nutzer noch nicht verfügbar.
Die folgenden Abschnitte beschreiben auch geplante KI-Funktionen. Erweiterte Lern- und Tourfunktionen befinden sich im geschützten Zugang.
Wetter und Ortsuche benötigen Internet. App und Hilfe sind nicht zuverlässig offline verfügbar.
In fünf Schritten starten
- Öffne die kostenlose Public Beta über „App öffnen“ ohne Anmeldung. Für den geschützten Bereich meldest du dich mit deinem PilzRadar-Zugang an. Wähle oben Deutsch, Englisch, Ukrainisch, Spanisch oder Französisch. Verwende für deine Funde möglichst immer dasselbe Gerät und denselben Browser.
- Öffne „Fundkarte“, wähle dein Aufenthaltsland und die gesuchten Pilzarten. Mehrere Arten lassen sich kombinieren. Die Auswahl belegt nicht, dass diese Arten dort vorkommen.
- Öffne „Radar“, tippe auf „Standort aktualisieren“ und erlaube die Ortung. Warte, bis Standort und Wetter als aktuell angezeigt werden. Wähle die Pilzart für die Radarbewertung separat aus.
- Beobachte den Wald: Welche Bäume, Bodenverhältnisse und natürlichen Hinweise siehst du wirklich? Passe diese Angaben an und fotografiere bei Bedarf die Umgebung im Waldscan.
- Trage tatsächliche Funde mit Datum, Anzahl und Fundkoordinaten ein. Sichere dein Tagebuch regelmässig. Je sorgfältiger deine Aufzeichnungen sind, desto nützlicher werden spätere Tourvorschläge.
Radar richtig verstehen
Der Score ist eine Orientierung aus Wetter und deinen Beobachtungen, keine gemessene Fundwahrscheinlichkeit und keine genaue Vorhersage. Die Karte zeigt deinen aktuellen GPS-Standort mit Genauigkeitskreis, aber keine Pilzfundstellen oder sicheren Wege. Kartenkacheln werden erst nach „Karte laden“ von OpenStreetMap geladen. „Satellit in Google Maps“ übergibt den aktuellen Standort erst beim bewussten Öffnen an Google Maps.
Bei erteilter Standortberechtigung aktualisiert die sichtbare App GPS automatisch. Wetter wird ab 250 Metern Ortswechsel oder nach 15 Minuten neu geladen. GPS älter als zwei Minuten oder mit mehr als 150 Metern gemeldeter Ungenauigkeit pausiert die Bewertung. Im Hintergrund wird die Ortung beendet.
Wenn du Regen, Bodenfeuchte oder Höhenlage manuell veränderst, pausiert die automatische Aktualisierung. Mit „Standort aktualisieren“ lädst du wieder aktuelle Wetterwerte. Die Bodenfeuchte ist auch dann eine Schätzung, keine Messung im Wald.
In Neuseeland zeigt der Radar einen eigenen Bedingungsindex aus aktuellem lokalem Wetter und deinen bestätigten Funden derselben Art im Umkreis von 30 km und in ähnlichen Kalendermonaten. Europäische Baum- und Saisonregeln zählen dort nicht. Der Wert belegt weder ein Vorkommen noch einen Fund. Andere nicht unterstützte Regionen bleiben ohne Score.
Nach obenKamera und Waldscan verwenden
Kamera: Verwende scharfe, gut beleuchtete Pilzfotos. Hut, Unterseite und vollständiger Stiel sind wichtige Merkmale. Lies Kandidaten und Unsicherheiten der KI; ein erkanntes Bild ist keine bestätigte Artbestimmung.
Waldscan: Fotografiere vom selben Platz nach links, geradeaus und rechts. Nimm drei unterschiedliche Bilder mit erkennbarem Boden und Vegetation auf. Ungeeignete oder identische Bilder werden abgewiesen. Die Empfehlung beschreibt sichtbare Bedingungen, keinen garantierten Fund oder begehbaren Weg.
Für die Analyse werden verkleinerte Bilder an OpenAI übertragen. Die App gibt niemals eine Verzehrfreigabe. Iss keine Pilze aufgrund einer KI-Einschätzung; nutze eine qualifizierte lokale Pilzkontrolle.
Nach obenFunde und Volltreffer festhalten
Öffne „Tagebuch“ oder „Volltreffer eintragen“ in der Fundkarte. Wähle Art, Datum und Anzahl. Erfasse den Fundstandort am Fundplatz ausdrücklich per GPS oder gib bekannte Koordinaten ein. Der Radarstandort wird nicht automatisch als Fundort übernommen.
„Volltreffer“ bedeutet: Du hast den Fund selbst beobachtet und bestätigt. Es bedeutet nicht, dass die Art fachlich geprüft oder essbar ist. Nur bestätigte Funde mit gültigem Datum, Anzahl und Koordinaten fliessen in Tourvorschläge ein.
Eigene bestätigte Funde können dem Waldscan als zusammengefasster Kontext helfen. Es werden dafür passende Fundanzahlen übertragen, keine exakten Fundkoordinaten. Das ist kein automatisches Training eines neuen KI-Modells.
Nach obenWie PilzRadar aus deinen Daten lernt
PilzRadar besitzt jetzt zwei getrennte Lernstufen. Die persönliche Lernbasis speichert bei neuen bestätigten Funden automatisch einen lokalen Wetter-Snapshot, wenn der Fund vom heutigen Tag ist, aktuelles Wetter geladen wurde und der Fundpunkt höchstens 2 km vom aktuellen Standort entfernt liegt. Gespeichert werden unter anderem Regen der letzten fünf Tage, geschätzte Bodenfeuchte, Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Taupunkt, Verdunstung, Höhenlage und das verwendete Wettermodell.
Ab drei auswertbaren Fundtagen derselben Art zeigt die App typische frühere Fundbedingungen als Statistik. Diese Statistik beschreibt nur deine bisherigen Beobachtungen. Sie verändert den Radar-Score nicht automatisch und ist keine gemessene Fundwahrscheinlichkeit.
Der persönliche Lernfaktor geht einen Schritt weiter. Dafür braucht PilzRadar mindestens drei bestätigte Fundbeobachtungen mit Wetterdaten und drei bewusst gespeicherte Suchgänge ohne Fund für dieselbe Art und Region. Einen erfolglosen Suchgang speicherst du nur dann, wenn du tatsächlich gezielt nach der aktuell gewählten Art gesucht hast. Die Suchdauer muss mindestens 20 Minuten betragen.
Wenn genügend Beispiele vorhanden sind, vergleicht das lokale Modell die aktuellen Umweltbedingungen mit früheren Fund- und Nichtfundbedingungen. Der gelernte Einfluss ist absichtlich auf −6 bis +6 Punkte begrenzt. Ein Suchgang ohne Fund zählt nur als schwache Gegeninformation: Auch nach langem Suchen können Pilze übersehen worden sein oder an einem anderen Mikrostandort stehen.
Die Anzeige „Datenvertrauen“ beschreibt nur, wie viel eigene Lernbasis für diese Art vorhanden ist. Sie ist keine Aussage darüber, wie sicher ein Fund ist. Je mehr sorgfältige, echte Beobachtungen vorliegen, desto stabiler kann der persönliche Vergleich werden.
Die Lernbeobachtungen bleiben in diesem Browser. Sie werden nicht zum automatischen OpenAI-Fine-Tuning verwendet und nicht als persönliche Fundkoordinaten an OpenAI übertragen. Gerätewechsel oder gelöschte Browserdaten können auch diese Lernbasis entfernen; deshalb die private Sicherung regelmässig verwenden.
So hilfst du PilzRadar beim Lernen: Vor der Suche Standort und Wetter aktualisieren, die richtige Pilzart auswählen, echte Funde als Volltreffer dokumentieren und einen „kein Fund“-Suchgang nur nach einer ernsthaften gezielten Suche speichern. Keine Testeinträge oder erfundenen Beobachtungen anlegen, weil sie das persönliche Modell verfälschen.
Auch ein gut gefülltes Lernmodell ersetzt weder Pilzkontrolle noch sichere Artbestimmung. Es hilft nur dabei, eigene frühere Sucherfahrungen systematischer mit heutigen Bedingungen zu vergleichen.
Nach obenEine passende Tour planen
Wähle in „Fundkarte“ Region, Zielarten und verfügbare Zeit: zum Beispiel 90 oder 180 Minuten. Lege einen Startpunkt fest und passe bei Bedarf Suchzeit je Platz, Gehgeschwindigkeit und Umwegfaktor an. Ohne passende eigene Funde gibt es keine persönliche Fundtour.
Die App schlägt bis zu drei Plätze aus deiner Fundhistorie vor. Wiederholte Funde, Anzahl und ähnliche Monate beeinflussen die Reihenfolge. Suchzeit, Rückweg und 15 Minuten Reserve zählen mit. Die Dauer ist eine Schätzung aus Luftlinien und Gehannahmen.
Öffne die Tour nach bewusster Freigabe in Google Maps oder exportiere GPX. Google Maps erhält dabei die ausgewählten Koordinaten. GPX enthält Wegpunkte und eine Reihenfolge, keinen geprüften Wanderweg. Prüfe tatsächliche Wege, Zugänglichkeit, Sperrungen und Rückkehrzeit selbst.
Nach obenPrivat speichern, sichern und teilen
Deine Daten liegen derzeit nur in diesem Browser. Ein Gerätewechsel, eine neue Domain oder gelöschte Browserdaten können sie unzugänglich machen. Im Tagebuch kannst du eine vollständige, versionierte JSON-Sicherung aller sieben lokalen Datenbereiche erstellen und nach einer Vorschau wieder importieren. Bestehende ältere Fund-Sicherungen bleiben importierbar.
Von der früheren Adresse wechseln
Öffne zuerst pilzradar-familie.vercel.app im bisherigen Browserprofil und wähle im Tagebuch „Vollständige Sicherung erstellen“. Öffne danach pilzradar.online/app, wähle die Datei aus, prüfe die Zusammenfassung und entscheide zwischen Zusammenführen, nur bisher leere Bereiche ergänzen oder Abbrechen. Lösche die alten Browserdaten erst, nachdem du die importierten Daten geprüft hast.
Privat aufbewahren: Die Exportdatei kann persönliche Fundorte, Fotos, Notizen, Lernbeobachtungen, ein gespeichertes Suchgebiet und Notfallkontakte enthalten. Export und Import erfolgen lokal; PilzRadar lädt die Datei dafür nicht in eine Cloud.
Im Tagebuch kannst du einen Fund freiwillig teilen. Prüfe die Vorschau und aktiviere genaue Koordinaten nur, wenn du sie weitergeben willst. Wähle Empfänger oder Gruppe in WhatsApp beziehungsweise im Teilen-Menü. Eine einmal versendete Nachricht kann weitergeleitet werden.
Die kostenlose Public Beta ist ohne Anmeldung nutzbar. Persönliche Konten, Einladungsverwaltung, automatische Gerätesynchronisierung und gezielte Freigaben innerhalb der App sind noch nicht aktiv. Behandle die Zugangsdaten für den geschützten Bereich vertraulich.
Nach obenVor der Tour: Hilfe vorbereiten
Öffne „Hilfe & Standort“ und speichere bei Bedarf deine Notfallkontakte. Zum Informieren anderer ermittle dort ausdrücklich deinen aktuellen Standort und prüfe Uhrzeit und Genauigkeit. Die Hilfenachricht kann per Teilen-Menü, WhatsApp oder SMS an ausgewählte Personen gehen; du bestätigst den Versand selbst.
Bei akuter Gefahr nutze direkt die passende Notrufnummer für dein Aufenthaltsland; warte nicht auf GPS oder KI. Der Knopf öffnet die Telefonfunktion, übermittelt aber keine App-Koordinaten an die Leitstelle. Keine automatische Sturzerkennung oder Alarmierung, kein zuverlässiger Offline-Betrieb.
Nach obenWenn etwas nicht funktioniert
Kein Radar-Score? Prüfe die Standortfreigabe im Browser und am Gerät, gehe wenn möglich unter freien Himmel und tippe erneut auf „Standort aktualisieren“. Auch fehlendes Internet, ungenaues GPS oder eine nicht unterstützte Region beziehungsweise Art können die Bewertung verhindern.
Keine KI-Antwort? Prüfe Internet und Bildqualität, vermeide identische Waldscan-Bilder und versuche es nach kurzer Pause erneut. Bei einer Meldung zur KI-Konfiguration informiere Thomas. Nutzer müssen keinen eigenen API-Schlüssel eingeben.
Keine Tour? Prüfe Region und Artenfilter sowie bestätigte Funde mit Koordinaten. Wähle einen Startpunkt und ausreichend Zeit. Ohne geeignete Einträge erfindet die App keine Fundplätze.
Schlüssel-Erinnerung: Unter „Fundkarte → OpenAI-Schlüsselwechsel“ steht das geplante Erneuerungsdatum. Es ist eine Erinnerung des Betreibers, keine bestätigte Ablaufprüfung beim Anbieter. Den Schlüsselwechsel erledigt Thomas; teile niemals Schlüssel oder Passwörter in Nachrichten.
Nach obenRückmeldungen, die weiterhelfen
Teile Thomas mit, was du tun wolltest, was tatsächlich passiert ist und welche Meldung erschien. Nenne Gerät, Browser, Sprache und App-Bereich. Ein Screenshot kann helfen; verdecke genaue Fundorte und andere private Angaben, wenn sie für die Fehlersuche nicht nötig sind.
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